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Mein Hammerschlag Wasserkelch (Cryptocoryne aponogetifolia)

Samstag 27. August 2011 von Stefanie

Meine Lieblingspflanze im Aquarium ist der Hammerschlag Wasserkelch (Cryptocoryne aponogetifolia). Diese Pflanze gehört zu den Cryptocorynen. Eine Pflanzengattung die aus Asien kommt und mit vielen unterschiedlichen Arten mit zum Teil verschiedenen Farben im Handel verfügbar ist.

Der Hammerschlag Wasserkelch weist lange hellgrüne lanzettartige Blätter auf. Diese sind ferner genoppt und werden zum Teil über einen Meter lang. Die längeren Blätter legen sich dann an die Wasseroberfläche an und können diese bei gutem Wuchs komplett bedecken!

Cryptocoryne aponogetifolia

Cryptocoryne aponogetifolia

Das schöne an der Pflanze ist ihr wuchtiges Erscheinungsbild in Verbindung mit dem starken Wachstum. Die Pflanze vermehrt sich über Ausläufer und kann binnen kurzer Zeit einen dichten Bestand bilden. Sie brauct nicht viel Licht, bevorzugt eher hartes Wasser als weiches und kommt auch mit wenig CO2 aus. Sie ist daher eine ideale Pflanze für ein Aqarium mit wenig Technik und vielleicht auch gerade deshalb für Anfänger geeignet.

Im Internet liest man stellenweise, dass sie besser wächst wenn weniger Pflegeaufwand betrieben wird. Was sie auf jeden Fall nach meiner Erfahrung gar nicht mag sind große Veränderungen in kurzer Zeit. Eingriffe in das System wie Wasserwechsel,  neues Licht, mehr CO2, Düngung, Pflanzenschnitt etc. sollte man eher zeitlich verteilt vornehmen. Bei zu großen Veränderungen reagiert sie mit der Cryptocorynenfäule, in dem sie alle Blätter binnen kurzer Zeit abschmeißt. Da sie aber sehr schnell wieder nachwächst, ist das ein Risiko, das ich in Kauf nehme und einfach versuche dem durch vorsichtiges Agieren zu entgehen.

Eines sollte man noch beachten, sie wächst nicht nur in die Höhe sondern auch in die Tiefe. Soll heißen, sie bildet sehr starke und viele Wurzeln aus, die auch ihren Platz benötigen.  Eine tiefe Bodengrundschicht ist daher ideal. Dementsprechend kann es bei einer Vergesellschaftung mit anderen stark wurzelnden Pflanzen wie zum Beispiel Echinodorus oder Vallisnerien-Arten zu Problemen kommen.

Die Wurzeln wachsen zum Teil auch aus den Boden heraus und bilden am Bodengrund ein regelrechtes Geflecht, in dem sich kleinere Fische gerne verstecken (siehe auch Foto). Ach ja einen Vorteil hat sie noch, die Fische haben sie glücklicherweise  nicht zum Fressen gerne.

So können sie ihren Anblick in Ruhe genießen.

 

Kategorie: Erfahrungsberichte, Für Anfänger, Pflanzen/Algen | Keine Kommentare »

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