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Aquariumbuch – Buchempfehlung

Samstag 13. Februar 2010 von Stefanie

Ich möchte heute jeden der etwas Englisch kann und Interesse an Aquaristik sowie deren Grundlagen hat ein besonderes Buch empfehlen. Das sagenumwobene Buch heißt „Ecology of the Planted Aquarium – A Practical Manual and Scientific Treatise for the Home Aquarist“ und wurde von  Diana Walstad verfasst.  Das Buch beinhaltet folgende Themen:

1) Pflanzen als Wasseraufbereiter

2) Allelopathie (Wechselwirkung zwischen Pflanzen Algen und Tieren, verursacht durch das pflanzliche Ausscheiden von chemischen Verbindungen)

3) Bakterien

4) Quellen von Pflanzennährstoffen

5) Kohlenstoff

6) Pflanzennährstoffe und Ökologie

7) Substrate

8 ) der Luftvorteil

9) Algenkontrolle

10) Aufstellen eines Aquariums und Unterhaltung

Sie geht dabei auf Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung unter Verwendung sehr vieler Literaturquellen ein. Das Systemverständnis des ökologischen Gleichgewichtes in einem Aquarium steht dabei im Vordergrund. Dabei beschreibt sie das Grundlagenwissen (und auch darüber hinaus) was für ein erfolgreiches Unterhalten vor allem eines „Low-Tech“ Aquarium sinnvoll ist.

Leider habe ich bisher nur die ersten beiden Kapitel lesen können. Ich hatte aber den Eindruck, dass alles gut recherchiert ist und sich mit dem deckt was man sonst so in Ökologievorlesungen im Studium hört. Für Leute die sich ein bisschen mit Ökologie auskennen ist es eine gute Möglichkeit sein Wissen zu vertiefen oder aufzufrischen. Für absolute Einsteiger, könnte die Lektüre etwas schwieriger sein. Da müsste man mal schauen, inwiefern man mit den doch etwas häufiger gebrauchten Fachwörtern, die aber auch oft kurz erklärt werden, zu  Recht kommt. In ihrem Buch führt sie des Weiteren viele „Fragen und Antwort Fälle“ auf, wodurch das frisch Gelernte gleich in die Praxis übertragen werden kann. Von der Aufmachung her erinnert es allerdings eher an eine Wissenschaftliche Arbeit, denn bunte Fotos wird man hier vergebens suchen.

–> Dennoch, soweit ich das bis jetzt beurteilen konnte, handelt es ich um ein durchweg gelungenes Buch!

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Mein neues Aquarium

Samstag 12. Dezember 2009 von Stefanie

Der Standort und der Unterbau

Lange Zeit ist seit meinem letzten Eintrag vergangen, aber ich habe nun endlich mein eigenes Aquarium und möchte euch ein wenig davon erzählen.

Da unser Fußboden aus alten Holzdielen besteht, die lustig mitschwingen wenn die Waschmaschine in den Schleudergang schaltet (wohlgemerkt die Waschmaschine steht 2 Räume weiter) und weil ich meine Fische weder geschüttelt noch gerührt mag, musste der Standort und der Unterbau gut durchdacht werden.

Er sollte dabei Schwingungen auffangen und die Höhenunterschiede der alten Holzdielen ausgleichen. Meine erste Idee war natürlich Styropor, aber irgendwie hatte ich die Befürchtung, dass das Styropor unter der Belastung instabil werden könnte. Meine zweite Idee war eine Schrittschalldämmung, aber die waren zu dünn um die Höhenunterschiede auszugleichen. Und wie das Leben so spielt, traf ich meine endgültige Entscheidung erst im Baumarkt als ich direkt davor stand. Unterlegmatten für Waschmaschinen. Die müssen ja praktisch dafür ausgerichtet sein große Schwingungen und Belastungen aufzunehmen. Zusammendrücken konnte man sie auch leicht, also gekauft. Noch kurz eine Küchenarbeitsplatte besorgt und damit war der Unterbau schon mal fertig. Mittlerweile hält er schon einige Monate und ich hoffe auch noch ein bisschen länger.

Unterbau des Aquariums

Unterbau des Aquariums

Den Standort wählte ich einige Meter vom Fenster entfernt, direkt an einer Außenmauer und damit an einer hoffentlich tragenden Wand. Wobei das größere Problem wohl eher die alten Holzdielen sind.  Mein Aquarium hat die Ausmaße 80 cm mal 40 mal 50 cm. Nach oben ist also noch genügend Platz, sollten meine Pflanzen noch aus dem Wasser herauswachsen.

Die Einrichtung

Als Bodengrund habe ich sowohl Kies als auch Sand verwendet, die ich beide durch eine Plexiglasscheibe voneinander getrennt habe. Übrigens wächst meine Hygrophila polysperma (indischer Wasserfreund) in dem Sand besser als im Kies, also soviel zu den Gerüchten in Sand würde nichts wachsen!! Fairerweise muss ich aber erwähnen, dass die Pflanze viele Wurzeln oberhalb der Sandfläche ausgebildet hat. Das könnte aber auch normal sein, ich habe die Pflanze noch nie gepflegt.

Als Deko kam noch etwas Holz rein, ein Stein (ohne Kalk) und ein paar Erlenzapfen. Als Filtermaterial entschied ich  mich für Zeolith.  Die Kombination bescherte mir eine Reduktion der Wasserwerte von KH 10-11 auf 8 und GH von 19 auf 16 und das ohne technische Anwendung! Nachdem ich auch noch etwas Torf hinzufügte und Bio-CO2 anschloss, fiel mein pH-Wert von 7,5 auf 7,0 meine KH auf 7 und meine GH auf 12.

Trotz des elendig langen Waschens des Kieses und Sandes verschaffte mir das Zeolith einen Londoner Nebel in meinem neuen Aquarium:

Londoner Nebel im Aquarium

Londoner Nebel im Aquarium

Es gab nicht wirklich viel zu sehen. Nach ein paar Tagen klarte das Wasser wieder auf und ich konnte letzte Korrekturen vornehmen ohne raten zu müssen was ich überhaupt im Wasser treibe.

nach Klärung des Nebels

nach Klärung des Nebels

Die Korkwand

Schließlich  fügte ich noch eine Korkwand hinzu.

Korkwand

Korkwand

Die hatte aber ihre Tücken. Da sie nachträglich im laufenden Betrieb installiert wurde, fiel ein Befestigen mit Silikon aus. Also bohrte ich ein paar Löcher, schwang Nylonfaden hindurch und befestigte diesen an Saugnäpfen, die eigentlich mein Heizstab halten sollten. Ich hätte nicht gedacht dass es funktionierte aber die Saugnäpfe hielten tatsächlich das Kork unter Wasser!!  Silikon kann sich eh beim Zerfall des Korkes unter Wasser ablösen. An eine Korkwand kann man wunderbar Moos anbringen. Sah eigentlich sehr schön aus:

Mooswand

Mooswand

Die Rückwand

Nach einer Einlaufzeit von 8 Wochen und nachweislich kleinen Mengen an Nitrat im Becken konnten dann die ersten Fische einziehen. Habe ich jedenfalls gedacht. Nachdem 90% meiner kleinen Zwergpanzerwelse kurz nach dem Einzug verstorben sind, fing das große Rätselraten an. Nun, da ich eigentlich nichts anderes gemacht habe als sonst fiel meine Vermutung auf den Kork. Kork hat eine große Oberfläche und kann viele Substanzen, inklusive natürlich auch Schadstoffe, binden. Es konnte auch an den Fischen gelegen haben, da es nicht mehr die Vitalsten waren. Aber ich wollte auf Nummer sicher gehen und verbannte das Kork aus meinem Aquarium, führte einen Wasserwechsel durch und probierte es später noch einmal.

Das Kork fand Verwendung auf der Außenrückwand, die ich mir daraus bastelte. Dazu schnitt ich es in Scheiben und klebte es auf eine Pappe.  Wer noch nie Kork per Hand zersägt hat, dem sei hiermit gesagt, entweder man ist ein sehr gut durchtrainierter Sportler oder man handelt sich ein Riesen Muskelkater ein. Kork ist nämlich sehr weich und damit extrem störrisch beim Sägevorgang. Bevor ich anfing hatte ich mir gedacht, kann ja nicht so schwer sein. Pustekuchen!! Allerdings triumphierten letzendlich mein Frust und mein Dickkopf über meine Schmerzen.

Endzustand

Endzustand

Mittlerweile schwimmt ein kleiner Schwarm Panzerwelse durch mein Aquarium und scheint ganz glücklich sein und ich kann endlich wieder davor sitzen und in aller Ruhe entspannen. Jetzt muss ich nur noch etwas an meinem Pflanzenbewuchs arbeiten.

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Richtige Umzugszeit für Fische

Sonntag 2. August 2009 von Stefanie

Der Umzug in ein größeres Aquarium ist einer Phase mit großer Unruhe und verändertem Wasserspiegel vergleichbar. In der Natur treten solche Umstände zum Beispiel in der Regenzeit auf, wenn die Flüsse über die Ufer steigen und sich die Umwelt der Fische ändert.

Möchten man daher den Fischen einen verträglichen Umzug ermöglichen, verschiebt man diesen in die Phase der Regenzeit der Ursprungsorte der Fische. Tiere haben nämlich eine innere Uhr. Da die Fische in unseren Aquarien aber oft aus verschiedenen Regionen der Erde stammen, kann man eine allgemeine passende Umzugsphase nicht angeben.

Allein im Amazonasgebiet tritt die Regenzeit je nach Lage zu unterschiedlichen Zeiträumen auf. Im nördlichen Amazonasgebiet findet die Regenzeit in den Monaten April-August statt, im südlichen zwischen Oktober und April [1].

Besonders empfehlenswert ist eine Berücksichtigung der Regenzeit für einen Umzug, wenn man seine Fische zum Laichen stimulieren möchte. Nach vielen Zuchtberichten zufolge nutzen Züchter Faktoren wie Hochwasser, Niedrigwasser, Temperatur, Futtermenge etc. um ihre Fische in Laichstimmung zu bringen [2]. Sinnvoll ist es natürlich auch ein Umzug mit einer längeren Tiefdruckphase zu kombinieren. Die Fische sollen dies wahrnehmen können und verbinden dann diese Phase mit viel Regen und damit auch vielleicht mit einer Hochwasserphase.

Literatur

[1] http://www.panguana.de/Panguana/Okologie/Wasserkreislauf/wasserkreislauf.html

[2] http://www.zierfischforum.at/artikel/laichstimulation.html

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Umzug in größeres Aquarium

Sonntag 26. Juli 2009 von Stefanie

Wie das in der Aquaristik so ist, fängt man mit einem kleinen Aquarium an, wird von der Leidenschaft für dieses Hobby gepackt und möchte dann auf ein größeres umsteigen. Aber wie macht man das eigentlich?

1) Vorbereitungsphase

Zuerst entscheidet man sich natürlich für ein neues Aquarium, je nach Größe kann da eine Investition von neuer Technik erforderlich werden, wenn die schon vorhandene Ausrüstung für die neue Größe nicht angemessen ist.

Entscheidet man sich für ein neues Aquarium hat man die Möglichkeit einen neuen Standort auszusuchen. Erwirbt man dann auch noch alles neu vom Kies über Pflanzen bis zur Technik handelt es sich eher um eine Neueinrichtung als um einen Umzug. Diese Auswahl kann einiges leichter machen aber gleichzeitig wird es auch teurer und es besteht die Gefahr das neue Aquarium auch nach einer Einlaufphase von 4-6 Wochen zu überlasten. Der Fischbesatz des alten Aquariums entspricht ja eher dem eines schon länger bestehenden Aquariums mit gut ausgebildetem ökologischem Gleichgewicht. Bei einem neuen Aquarium fängt man ja normalerweise mit einigen wenigen Fischen an und steigert sich dann mit der Zeit.

Entscheidet man sich für einen neuen Standort und neue Technik, kann man vor dem Umzug den neuen Filter in aller Seelenruhe am alten Aquarium mitlaufen lassen und gegeben falls später nach dem Umzug auch noch das alte Filtermaterial zum neuen Filter hinzufügen. Eine weitere Möglichkeit bei Erwerb neuer Technik ist das alte Filtermaterial nach Fischumzug einfach in den neuen Filter umzuwechseln. Hierbei kann es zu einer Verminderung der Filterkapazität kommen, da die Bakterien aus dem alten sich an eine neue Umgebung gewöhnen müssen. In einem größeren Filter können sich Strömungsverhältnisse und damit Sauerstoffverhältnisse, Nährstoffverfügbarkeit etc. verändern.

Möchte man den alten Standort beibehalten wird alles etwas komplizierter, dann man das alte Aquarium erst entleeren und wegheben muss und erst dann das neue Aquarium platzieren kann.

Idealerweise stellt man die Fütterung der Fische ca.2 Tage vorher ein. So können überflüssige Nährstoffe abgebaut werden. Während des Umzuges kommt es zur Aufwirbelung von Mulm und damit zur Freisetzung von Nährstoffen. Schaffen die Bakterien dann nicht die Menge an Nährstoffen schnell umzusetzen, kann es zur kurzfristigen Entstehung von Nitrit oder dergleichen kommen.

Man sollte nach einem großen Eimer oder sauberen Gefäß Ausschau halten, an dem man dem Filter während des Umzuges weiterlaufen lassen kann. Für die Dauer des Umzuges wenn das Wasser aus dem alten Aquarium entfernt wird, bis das neue Aquarium mit neuen Wasser und Kies etc. gefüllt wird, kann der Filter nicht einfach ausgestellt und trockengelegt werden. Werden die Filtermaterialien nicht ständig mit Wasser umspült kann ein Sauerstoffmangel entstehen und die Bakterien sterben ab. Die organischen Stoffe werden anaerob (unter Sauerstoffmangel) abgebaut und es können sich fischschädlich Substanzen bilden, die man direkt in das neue Aquarium spülen würde. Damit sind die Fischkrankheiten oder Todesfälle vorprogrammiert.

Bei einem größeren Aquarium bietet sich natürlich auch der Kauf von mehr Pflanzen an und auch der Mehrbedarf an Kies sollte bedacht werden. Auf neue Fische sollte man erst mal verzichten. Zwar kann ein größeres Aquarium mehr Fische aufnehmen, aber auch das neu umgezogene Aquarium benötigt  ein wenig Zeit um das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Doppelbelastung mit neuen Fischen und dem Umzug kann nicht nur bei den neuen Fischen sondern auch bei den alt eingesessenen Fischen zu enormen Stress und damit zu Krankheiten führen.

2) Der Umzug

Der erste Schritt sollte in einer guten Planung bestehen. Alles was später benötigt wird, sollte griffbereit  liegen. Nichts ist stressiger als während des Umzuges festzustellen, dass einem was fehlt.

Es sollte ein großer Behälter mit Aquariumwasser abgefüllt und am besten mit einer Sauerstoffpumpe belüftet werden. Dann geht es ans Fischen. Auch wenn für den Umzug wenig Zeit besteht nicht panisch mit dem Kescher umherschlagen. Alle Fische werden behutsam oder schnell und schmerzlos (wenn man dies kann) eingefangen und in den Behälter mit dem Aquariumwasser umgesiedelt. Manchmal kann es sinnvoll sein sich vorher zu überlegen wie viele Fische man eigentlich hat. Fische können sich zum Teil recht gut verstecken und man möchte ja keinen vergessen.  Dekogegenstände wie Röhren, Wurzeln etc. können mit in den Fischeimer getan werden da sie zum einen oft blinde Passagieren enthalten (vor allem Welse) und da die Rückzugsmöglichkeiten im Eimer den Fischen den Stress etwas erträglicher macht. Auf eine Erwärmung des Behälts via Heizung sollte man verzichten, da die Regler sich nur schwer in kleinen Behältern einstellen lassen und man möchte seine Fische ja nicht kochen. Einen leichten aber dafür langsamen Temperaturabfall vertragen eh die meisten Fische. Bei springfreudigen und springfähigen Fischen empfiehlt es sich den Behälter abzudecken, da gerade Stress zum Springen animieren kann.

Nun ist der Filter an der Reihe. Er wird nun an einen zweiten Behälter (nicht Fischbehälter) mit Aquariumwasser angeschlossen oder gegeben falls an das neue Aquarium sofern dies an einem anderen Standort schon mit Wasser eingerichtet ist.

Aus dem alten Aquarium wird nun das verbleibende Wasser abgelassen und soviel wie möglich davon in sauberen Eimern oder dergleichen aufbewahrt. Steht das neue Aquarium an einen anderen Platz kann das Wasser natürlich auch dort hinein gegeben werden.

Im nächsten Schritt wird der Kies oder Sand aus dem alten Aquarium raus geschippt und aufbewahrt. Während meines Umzuges habe ich die unterste Schicht nicht wiederverwendet und weggeschmissen, da diese sehr stark durch den Mulm getrübt und wahrscheinlich sehr nährstoffreich war. Dadurch habe ich natürlich auch viele Bakterien verloren, aber im Filter und dem restlichen Kies waren ja auch noch welche und das Risiko des Umkippens war mir mit diesem belasteten Kies-Wasser-Gemisch zu groß. Denn gerade in den untersten Kiesschichten kann es zu einem unvollständigen Stoffabbau kommen.

Ist das alte Aquarium so gut wie entleert oder vollständig entleert, kann es vom seinem Standort entfernt werden. Ich möchte in aller Deutlichkeit hier wiederholen: Nur ein entleertes Aquarium sollte verschoben werden. Noch vorhandene Wasser und Kiesmassen können enorme Kräfte während des Transportes eines Aquariums aufbauen, die das Aquarium zum Bersten bringen können.

Nun kann das neue Aquarium dort platziert werden sofern man dies möchte. Der aufbewahrte Kies wird in das neue Aquarium gegeben und gegeben falls neuer vorher gewaschener Kies mit hinzugefügt. Die Pflanzen werden gesteckt und die Dekoration platziert.

Das aufbewahrte Aquariumwasser kann nun langsam eingefüllt werden. Je behutsamer man vorgeht desto weniger Mulm wird ausgeschlemmt. Dennoch wird sich das Wasser sehr trüben, dies legt sich aber nach einer gewissen Dauer. Da sich das Volumen vergrößert hat, muss zusätzlich zum alten Aquariumwasser neues Wasser hinzugefügt werden. Idealerweise handelt es sich dabei um abgestandenes Wasser. Nach dem Wasserauffüllen wartet man nach Gefühl eine Weile bis sich die größten Massen gelegt haben bzw. bis sich die Trübung etwas vermindert hat und installiert den Filter an dem neuen Aquarium.

Ist der Filter angebracht und in Betrieb genommen würde ich ebenfalls noch eine Weile warten bis man die Fische in das neue Aquarium übersiedelt.

Die Fische sollten wie bei jedem Neueinzug an das neue Aquariumwasser gewöhnt werden. Also nicht einfach in das neue fremde Wasser „kippen”. Es empfiehl sich, um den Stress für die Fische zu minimieren, das Licht auszustellen.

3) Nachbereitungsphase

Nach dem Umzug empfehle ich ebenfalls eine Fastenphase von 2 Tagen oder sehr sparsames Füttern.

Innerhalb der nächsten Tage sollten die Fische auf Krankheitsanzeichen hin beobachtet werden.

Und wenn alles gut läuft freuen sich Fische und Besitzer über die neuen Dimensionen  :) .

Zusammenfassung

Fischumzug/Aquarienumzug – Tabellarische Zusammenfassung

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Veränderungen

Mittwoch 27. Mai 2009 von Stefanie

Jaja lang ist mein letzter Artikel her…

Bei mir hat sich aber auch viel verändert. Ich bin nicht mehr auf Jobsuche :) ,  bin mal gerade eben von Gelsenkirchen nach Koblenz gezogen und habe wieder die Gelegenheit ein Aquarium zu stellen. Da kommt der Denkapparat ins Rattern. Mal schauen was es für ein Aquarium wird. Und da ich jetzt auch nach langen Kampf mit der Kabelgesellschaft endlich wieder  über Internet verfüge, werde ich mich auch wieder meinem Blog mehr zuwenden.

Also bis dann…

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Hätten Sie es gewusst? – Stumme und taube Fische

Mittwoch 18. März 2009 von Stefanie

… dass Fische weder taub noch stumm sind?

Fische weisen zwar keine äußere Ohröffnung und kein Mittelohr (kein Trommelfell) auf, besitzen aber ein Innenohr. Der Schall (Druckschwankung) wird oft über die Schwimmblase weitergeleitet. Die Schallübertragung auf das Mittelohr erfolgt dann entweder über Membranen und Flüssigkeiten oder über Knochenleitung [1]. Neben Tönen können Fische auch Erschütterungen mit Hilfe des Seitenlinienorgans wahrnehmen [2].

Darüber hinaus sind viele Fische auch in der Lage Töne von sich zu geben. Die Geräusche können zum Beispiel dem Revierverhalten oder dem Fortpflanzungsverhalten dienen. Die Lauterzeugung erfolgt auf verschiedenen Wegen. Manche Arten versetzen ihre Schwimmblase in Schwingung, manche reiben ihre Kehlzähne, wiederum andere reiben ihre Flossen knarrend in Schultergelenken [2][3]. Der knurrende Zwerggurami heißt schließlich nicht knurrend, weil er immer Hunger hat :) .

Literatur

[1] Gerhard Breves und Wolfgang von Engelhardt (2005) Physiologie der Tiere, Verlag: Enke

[2] http://tms.lernnetz.de/bio/fische/akustik.htm

[3] http://www.dieuniversitaet-online.at/beitraege/news/von-wegen-stumm-wie-ein-fisch/69/neste/17.html

[4] http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kleintiere/aktuelles-22.php

[5] http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/3895da14-8f52-43ee-b72b-2a7bdd7a4c26.aspx

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Danke

Dienstag 17. März 2009 von Stefanie

Nun ist er da mein neuer Header :)

Ich möchte an dieser Stelle dem freundlichen Team von http://www.g-stalten.com/ für die Erstellung dieses sehr schönen und harmonischen Headers danken. Mit dem neuen Design kann ich, wie die Barbe, mit meinem Blog durchstarten. Auf zu noch mehr Lesern.

Aber ich möchte auch den mittlerweile 150 Lesern danken, die bisher meine Seite besucht haben. An alle:

Vielen Dank!

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Wartezeit

Donnerstag 12. März 2009 von Stefanie

Mein Blog erhält bald ein neues Header und ich bin schon ganz gespannt!  Zum Wochenende hin habe ich wieder mehr Zeit und werde wieder einen größeren Artikeln einstellen. Also bis dahin…

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Weichwasserfische und hartes Wasser?

Sonntag 8. März 2009 von Stefanie

Um die häufig von Anfängern gestellte Frage zu klären, ob man Weichwasserfische wie zum Beispiel  Diskusse und L-welse auch in nicht so weichen Wasser halten kann, sind einige Grundlagen der Physiologie, bzw. der Osmoregulation erforderlich. Auf die Beantwortung der Frage an sich komme ich später.

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Einrichtungsbeispiel – Amanos Riesenaquarium

Freitag 6. März 2009 von Stefanie

Nach einen interessanten Trip nach Göttingen (sehr schöne Stadt) komme ich am Wochenende wieder dazu etwas zu schreiben. Da ja einige Leute an Einrichtungsbeispielen interessiert waren noch ein Einrichtungsbeispiel für alle Aquarianer, mit einen etwas größeren Aquarium :) oder man könnte schon fast Swimmingpool sagen:

Amanos Risenaquarium (sollte man als echter Aquarianer einmal gesehen haben:

http://aquascaper.blogspot.com/2007/11/video-von-amanos-riesenaquarium.html

Viel Spass beim Träumen…

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