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Osmoregulation bei Süß- und Salzwasserfischen

Sonntag 8. März 2009 von Stefanie

Osmoregultation

Werden 2 Lösungen, die unterschiedliche hohe Salzkonzentrationen aufweisen,  durch eine semipermeable Membran (nur für Wasser durchlässig) getrennt, so bewegt sich das Wasser von der geringer konzentrierten Salzlösung zur höher konzentrierten. Es kommt zum Ausgleich. Diesen Vorgang nennt man Osmose.

Ein Organismus besteht aus mehreren Zellen, die meistens eine von der Umgebung (außerhalb des Organismus) unterschiedliche Konzentrationan Salzen aufweisen. Um diese aufrecht zu erhalten sind verschiedene energieaufwendige Prozesse, die unter dem Oberbegriff Osmoregulation zusammengefasst werden, erforderlich. Einige Organismen besitzen keine Formen der Osmoregulation und ihr Zellmilieu entspricht dann dem osmotischen Wert der Umgebung (Osmosekonformer). Zu dieser Gruppe gehören viele Salzwasser-Wirbellose. Sie vertragen dabei nur geringe Schwankungen des Salzgehaltes der Umgebung. Diese Osmokonformer sind aber den Osmoregulierer zahlenmäßig unterlegen.

Unterschiede zwischen Süß-, und Salzwasserfischen

1) Salzwasserfische:

Salzwasserfische weisen eine geringere Salzkonzentration in den Zellen im Vergleich zum umgebenden Wasser auf. Ohne eine Osmoregulation würden sie ständig Wasser an die Umgebung abgeben und dehydrieren. Sie gleichen diesen Wasserverlust durch direkte Salzwasseraufnahme aus der Umgebung aus. Die mit aufgenommenen Salze müssen sie aktiv über die Kiemen (bei Knochenfische) oder Rektaldrüsen (Knorpelfische) ausscheiden.

2) Süßwasserfische:

Die  Zellen der Süßwasserfische zeigen eine höhere Salzkonzentration als das umgebende Medium.  Die Osmoregulation muss einem ständigen Wassereindringen über die Kiemen und Oberfläche entgegen wirken.  Für die Sauerstoffaufnahme nehmen Süßwasserfische relativ viel Wasser über die Kiemen auf. Dieses aufgenommene Wasser wird entsprechend durch stark verdünnten Urin ausgeschieden. Auch wenn der Harn kaum Salze enthält, da diese aktiv zurückgehalten werden, kommt es zu Ionenverlusten (Mineralverlusten) des Fisches, welche ausgeglichen werden müssen. Die Verluste der Salze können über die Nahrung, sowie durch Aufnahme von Ionen aus dem Wasser über die Chloridzellen an den Kiemen ausgeglichen werden. Der aktive Transport der Ionen in die Zellen mit einer höheren Ionenkonzentration erfolgt entgegen dem Konzentrationsgradienten und erfordert daher Energie.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 8. März 2009 um 00:35 und abgelegt unter Chemie, Physiologie. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

5 Kommentare über “Osmoregulation bei Süß- und Salzwasserfischen”

  1. Katrin Kufeld schrieb:

    Diese Seite könnte besser erklährt worden sein.
    Ich möchte nicht böse sein, aber mir gefällt sie nicht besonders gut. Es könnte etwas mehr
    sein.

  2. Stefanie schrieb:

    Hallo Katrin,

    das tut mir leid. Ich werde versuchen es das nächste mal besser zu erklären. Ich muss allerding auch anmerken, dass der Artikel Osmoregulation nur als Einstiegshilfe für einen anderen angedacht war. Komischerweise ist diese Artikel immer noch die meist besuchte Seite meiner ganzen Webseite.

    Schöne Grüße
    Stefanie

  3. kQuil schrieb:

    Hmm, Ich find den Artikel gut… Er erklärt eig. genau das, was man wissen muss.
    Und das du dir dann so ein statement von jenamden antun musst, der/die nichtmal weiß wie man “erklärt” schreibt und dessen Satzbau und Tempus auch stark zu wünschen übrig lässt, finde ich persönlich ein Witz ;)

    Gruß
    kQuil

  4. Susi schrieb:

    bestimmt da es ein abiturthema ist;)

  5. Hans Wurst schrieb:

    Geh mal nach Hause , Katrin ! Deine Mutta könnte etwas mehr sein !
    >guter Artikel, danke :)

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