Aquaristik für Anfänger – Die Entscheidung
Samstag 28. Februar 2009 von Stefanie
Viele Menschen würden gerne ein Haustier halten und entscheiden sich aus zeitlichen Gründen für ein Aquarium. Fische muss man zwar nicht lange beschäftigen oder mit ihnen Gassi gehen aber man sollte sich die Entscheidung immer gut überlegen!
Wichtig ist es bei der Entscheidung folgende Grundsätze zu beachten
1. die Anschaffungskosten sowie laufende Kosten
2. Pflege und Wartungsarbeiten
3. Versicherungen bei Wasserschäden
4. die geringe Mobilität eines Aquariums
5. Möglichkeit ein Aquarium zu stellen
1) Anschaffungskosten und laufende Kosten
Für ein gut funktionierendes Aquarium gehört ein Mindestmaß an Technik dazu. Die Anschaffung eines Kompletset, dass das Wichtigste enthält, ist dabei billiger als sich alle Teile einzeln zu kaufen. Allerdings können beim Einzelkauf die Geräte, wie zum Beispiel Beleuchtung, besser an die Bedürfnisse der Pflanzen und Tiere angepasst werden. Der Kauf von einem gebrauchten Aquarium kann dabei viel Geld sparen. Allerdings weiß man als Anfänger meist nicht worauf man achten muss. Im laufenden Betrieb kommen Strom-, und Wasserkosten dazu, die je nach Technik sehr stark variieren können.
2) Pflege und Wartungsarbeiten
Auch wenn der Zeitaufwand für ein Aquarium geringer ist als bei vielen anderen Haustieren, fallen einige Arbeiten an. Diese müssen durchgeführt werden, denn Fische haben auch Gefühle und möchten nicht in einem vernachlässigten schlecht laufenden Aquarium leben. Sie sind in ihrem Aquarium komplett der Fürsorge des Aquarianers ausgeliefert und können nicht mal gerade den schlechten Verhältnissen entfliehen.
Zu den täglichen Pflichten gehört das Füttern. Auch wenn Fische auch problemlos mal einige Tage fasten können, leben sie nicht von Luft und Liebe allein. Am besten täglich wird auch die Funktion der Geräte überprüft, arbeitet der Filter, ist die Temperatur korrekt, funktioniert die Beleuchtung. Danach folgt eine Überprüfung der Fische, denen kann man es nämlich recht leicht anmerken, ob etwas nicht in Ordnung ist. Einmal wöchentlich erfolgt ein Teilwasserwechsel und bei Bedarf die Reinigung der Scheiben und des Filters und Überprüfung der Wasserwerte. Benutzt man eine CO2-Anlage muss diese in gewissen Abständen gewartet werden, bei einer Bio CO2-Anlage wird zum Beispiel das Gel neu angerührt.
3) Versicherungen bei Wasserschäden
Manchmal kann es passieren, dass das Aquarium platzt, ausläuft oder sonstige Wasserüberflutungen auftreten. Dabei kann es zu Schäden am eigenen Mobiliar aber auch an fremdem Eigentum kommen wie zum Beispiel Böden, Decken und Wände. Kümmert man sich schon vorher um eine entsprechende Versicherung bleibt man am Ende nicht auf den zum Teil immensen Kosten sitzen. Meist reicht auch ein Blick in die Haftpflichtversicherung und Hausratversicherung. Oft sind Schäden durch Aquarien dort mit aufgeführt.
4) die geringe Mobilität eines Aquariums
Ein befülltes Aquarium kann sehr schwer sein. Möchte man in naher Zukunft umziehen, komplett renovieren, oder die Möbel umstellen, sollte man eher noch warten. Versucht man ein volles Aquarium zu transportieren ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sein Wohnzimmer in ein Schwimmbad umfunktioniert. Es empfiehlt sich nur ein entleertes Aquarium zu transportieren und das ist halt alles etwas komplizierter und zeitaufwendig.
5) Möglichkeit ein Aquarium zu stellen
Vor allem bei großen Aquarien stellt sich die Frage der Stellbarkeit. Große Aquarien können schon mal eine Tonne auf die Waage bringen und nicht jeder Boden hält das aus. Daher ist es wichtig sich vorab über die Tragfähigkeit des Bodens zu informieren.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 28. Februar 2009 um 18:00 und abgelegt unter Für Anfänger. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.


