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Mein erstes Aquarium – Erfahrungsbericht 1

Donnerstag 26. Februar 2009 von Stefanie

Heute wollte ich etwas über mein erstes Aquarium erzählen.

Angefangen hat es mit einem 54 Liter Aquarium, einem Einsteigerset aus dem Fressnapf. Nachdem ich erstmal den Schock über die  Pflanzenpreise überwunden habe, wurde Kies, Pflanzen, und Deko nach Hause geschafft. Da ich unbedingt Welse pflegen wollte, entschied ich mich sowohl Sand als auch Kies zu verwenden, die ich beide versuchte durch Barrieren abzutrennen. Allerdings blieb es bei einem Versuch. Der Sand kämpfte sich erbarmungslos durch die Hindernisse und schob sich zu meinem Entsetzen Richtung Kies. Soviel zu den Versuch Sand und Kies auf Dauer zu trennen. Später nutzte ich Plexiglas, was wesentlich besser funktionierte, aber eine Dauerlösung ist auch dies nicht. Aber vorerst hielt es eine Weile und sah dann so aus:

54 Liter Aquarium mit Pflanzen, Mopaniholz und Plastikdekoration

Mein erstes 54L Aquarium mit Plastikdekoration

Einige Tage später entdeckte ich mit großen Augen meine erste Schnecke. Da war ich natürlich ziemlich aus dem Häuschen. Die Schnecke erhielt gleich einen Namen, Schnecki.  Schnecki vertilgte immer eifrig Pflanzenreste und Algen von Steine. Später stand ich vor einem großen Problem. Aus Schnecki wurden Schnecki 2,3 usw. Und spätestens als sie anfingen flotte Dreier durchzuführen, wurde eine Unterscheidung unmöglich. Danach bildeten sie dann einfach mein Schneckenheer:

Foto Schneckentrio, Schneckenvermehrung, Schnecken, Aquarium

Foto: Schneckentrio auf Flugzeug im Aquarium

Nachdem die Pflanzen ganz gut wuchsen, sich die eine eingesetzte Schwimmpflanze vermehrte und fast das ganze Aquarium verschlang und nachdem mir die Fachverkäuferin versicherte, dass es Zeit wurde, setze ich die ersten Fische ein. Ganz böser Fehler!! Natürlich hätte ich länger warten müssen. Und auch die Zusammenstellung (Ancistren, Panzerwelse und Guppies) für das kleine Aquarium war sehr schlecht gewählt. Danach informierte ich mich richtig, zum Gefallen meiner Fische. Im gleichen Zug wurden dann auch die Plastik-Dekorationen entfernt und durch Holz und Wels-Röhren ersetzt. Nach der großen Umräumaktion sah das Aquarium dann etwas natürlicher aus:

Foto mein erstes Aquarium mit Wurzeln, Pflanzen und Welsröhren

Foto: Aquarium nach Umbau mit Wurzeln

Die Antennenwelse freuten sich vor allem über den Umbau, erhielten sie doch dadurch eine weiche Moorkienwurzel. An dieser fand ich sie dann in den unmöglichsten Positionen angesaugt. Wenn ich doch auch mal so schlafen könnte! Mein einer Antennenwels entschied sich dann eines Tages die Kokosnusshälfte als neuen Schlafplatz zu betrachten. Er legte sich wie ein Hund an die Schwelle des Eingangs hin und inspizierte von dort aus die Umgebung. Danach erhielt er den Namen Bello.

Foto Wels Kokusnusshälfte Aquarium

Foto: Bello vor Kokosnusshälfte

Nachdem ich das Wunder der Natur in meinem Aquarium live miterleben durfte, die Geburt von Guppys, stieg die Anzahl meiner Fische im Aquarium drastisch an. Bin ich froh, dass ich keine 30 Babys aus mir rausdrücken muss!! Auf jeden Fall musste ein neues größeres Aquarium her. Aber davon ein anders Mal mehr.


Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 26. Februar 2009 um 22:45 und abgelegt unter Erfahrungsberichte. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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